KISSing Markdown

von Patrick Bédat, 28. Juli 2013

Sharing is Caring

Vor kurzen erstellte ich ein Stellenangebot in Word und wollte mir die Meinung meiner Kollegen dazu einholen. Aber ein Word-Dokument per Anhang teilen? Nein, da könnte ich ja genau so gut ein FAX schreiben. Also rein damit in unser Corporate Google Drive, für die Kollegen freigeben und auf Feedback warten.

Im nächsten Schritt sollte die Anzeige natürlich auch auf unsere neue Homepage. Gerade als ich das erste <h1> wieder geschlossen habe hat sich die DRY-Düse in meinem Hinterkopf zu Wort gemeldet: „Don‘t repeat yourself!“ zischte es leise, aber in einem scharfen Tonfall.

Keep it simple, stupid

Wir nutzen glücklicherweise kein überproportioniertes CMS, das Google Docs Inhalte auf automagische Weise in unsere Seite integriert, sondern ein leichtgewichtiges selbstgebautes Framework, zum Hosten von statischem Inhalt. Ich suchte also ein Format, das ich meine Kollegen reviewen lassen kann ohne sie mit spitzen Klammern zu verletzen und das sich trotzdem leicht als Content in unsere Webseite integrieren lässt.

Zugegeben, wirklich suchen musste ich nicht. Markdown ist mittlerweile zu meinem Standard für jegliche Art von Textdatei geworden und ich war auch wenig überrascht, als ich feststellte, dass ich schon vor langer Zeit eine Markdown-Erweiterung in mein Visual Studio integrierte.

Visual Studio bietet zahlreiche Erweiterungen für Markdown an. Aber aufgrund der sehr gut lesbaren Syntax, sind diese eigentlich überflüssig.

Visual Studio bietet zahlreiche Erweiterungen für Markdown an. Aber aufgrund der sehr gut lesbaren Syntax, sind diese eigentlich überflüssig.

Ubiquitous awesomeness

Markdown, ein fast schon allgegenwärtiger Standard im Web (StackOverflow, Git, BitBucket, etc.), rendert wunderbar lesbaren Markup-Code in HTML. Ich erstelle also mein Stellenangebot nochmal im Markdown-Format und siehe da:  Aus unserem Mini-Framework wird so eine Art Content Management System!

Die Markdown-Datei wird von einer HtmlHelper Extension Method gerendert.

Und heraus kommt ein tolles neues Stellenangebot!

Einziger Wermutstropfen für mich als Confluence User: Atlassian hat sich irgendwann entschieden den Markdown-Support für Confluence zu entfernen. Argument: Für Leute mit nur wenig technischen Bezug sei Markdown wohl zu avantgardistisch 😉

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